Christian Schubart

Lyrische Werke

Kurzbiografie

Geboren am 24.3.1739 in Obersontheim und aufgewachsen im schwäbischen Aalen, absolvierte der Sohn eines Präzeptors und Lehrers, Christian Friedrich Daniel Schubart, das Abitur in Nürnberg,
dem er das Studium in Theologie in Erlangen anschloss. 1763-1769 arbeitete Schubart als Schulmeister in Geislingen. Schubart, auch Klavierviruose und Organist, wurde 1769 als Musikdirektor an den württembergischen Hof nach Ludwigsburg berufen. Sein unsolider Lebenswandel und sein kritischer und achtloser Umgang mit den hierarchischen Strukturen von Adel und Klerus veranlasste Karl Eugen, ihn vier Jahre später des Landes zu verweisen. Kurz nach Schubarts Herausgabe eines Journals („Teutsche Chronik“), das sich vor allem gegen die Jesuiten richtete, wurde es durch den Augsburger Magistraten verboten. Aus Augsburg vertrieben, siedelte er sich in Ulm an. 1777 geriet er durch einen Hinterhalt Karl Eugens zehn Jahre in eine Anstalt zur Umerziehung. Endlich befreit, wurde er Theaterdirektor in Stuttgart und nahm auch die Tätigkeit von Augsburg wieder auf. 1791 verstarb Schubart in Stuttgart.